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Ampferstein, 26.11.2021

Tagesabhängige Tourenbewertung

„Dolomitenfeeling“ in den Kalkkögeln … besser als gedacht …

Anzeige – Leider finde ich erst heute die Zeit dafür, ein paar Zeilen zu den Bedingungen in den Kalkkögeln zu schreiben, dort wo wir in den letzten Tagen unsere ersten Streifzüge im freien Gelände unternommen haben.

Wir, d.h. das Trio rund um „meim Buam“ Lukas, Buddy Stoffl und meine Wenigkeit waren nämlich zu sehr mit „Gehen“ und Genießen beschäftigt, als uns vor den PC zu setzen und etwas zu tippen. Nach einem „coronakonformen“ Bierchen am Abend, war ich dann auch einfach zu müde dafür.

Also unsere Erwartungen wurden in den letzten Tagen mehr als übertroffen. Wie auch sicherlich bei einigen anderen Kalkkögelbesuchern. Weil ganz alleine waren wir nicht. Teilweise fanden wir nämlich richtig guten Pulver vor. Für November erstaunlich gut. Aber man muss verdammt aufpassen, um tückische, ja wirklich „hinterlistige“ Steine nicht zu übersehen, welche ein absolutes Gefahrenpotenzial darstellen. Helm nicht vergessen!

Ampferstein

Wo sind die große Steine, wo gibt es eher Schotter? Wo ist es eher grasig? Die alles entscheidenden Fragen. Am Ampferstein zB ist vor allem im oberen Bereich mit Steinkontakt zu rechnen – bis auf Höhe der Kehlbachspitzen. Unseren Ohren hat‘s teilweise echt a bissi weh getan – na ja, für solche Fälle hat man einen Steinski. Und selbst dann tut’s noch weh. ALSO: Augen auf, Ohren auf, Steine, die sind da – Achtung!

Der untere Bereich hingegen war sehr geschmeidig mit wirklich lässigen Pulverschwüngen. Der Altschnee bildet teilweise eine recht gute Basis. Der Gipfelanstieg auf meinen Liebling, auf das „Ampferstandl“ war mehr oder weniger komplett schneefrei.

Schon cool, wenn man auf die sonnenseitig exponierten Hänge im Karwendel oder auf der Nordkette blickt. Die sind aper und nordseitig in den Kögeln fährt man Ski. Die Skier, die das „Christkindl“ vielleicht bringen wird/soll, würde ich in den Kögeln derzeit sicher nicht hernehmen. Dafür muss Frau Holle nochmals kräftig ihre Betten ausschütteln. Aber es soll ja schneien, wobei sich dann auch die Lawinensituation sicherlich verändern wird!! VORSICHT!

Eigentlich sind fast alle Rinnen angespurt und befahren, fallweise bis ganz hinauf – die Marchreisen (li und re) ist allerdings auch viel zu steinig. Die haben wir ausgelassen – weil sie schon optisch gesehen nicht unseren Wünschen entsprach.

Der Aufstieg ins Lizumer Kar und die Abfahrt sind machbar. Wohlgemerkt immer mit gewisser Vorsicht ob tückischer und nur leicht eingeschneiter Steine. Widdersberg gespurt und längst auch begangen.

Insbesondere bei schlechter und diffuser Sicht ist ein Kalkkögel-Abenteuer momentan nicht zu empfehlen. Mit ein bisschen „Heimvorteil“ in diesem Gelände ließ sich die Situation aber besser einschätzen. Und während Innsbruck noch im Nebel lag, hatten wir dann schon gute Sicht, sehr gute sogar! Bei uns war’s nämlich Oberhell wolkenlos – BLUE SKY
Fazit: für unsere ersten Kalkkögel-Streifzüge waren wir äußerst zufrieden. Jetzt lassen wir es aber die nächsten Tage mal schneien, dann schauen wir weiter. Piste (Damen) in der Lizum – tadellos … (flex, lukas, stoffl)

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