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Ampferstein (2.556m), 1.1.2021

Tagesabhängige Tourenbewertung

Der gute alte Ampferstein (2.556m)

Anzeige – Die Kalkkögel, die Dolomiten Nordtirols, zählen für mich zum schönsten Gebirgszug in den Stubaier Alpen und ich darf diese direkt vor meiner Haustüre finden. Eine Ehre!

Unverkennbar thronen die „Kegilan“ maiästhetisch zwischen dem westlichen Mittelgebirge im Norden und dem Stubaital im Süden. Für Skitourengeher sind die Kalkkögel ein absolutes Highlight. Viele Gipfel sind im Winter und im Vergleich zum Sommer allerdings nur schwer bzw. kaum zu besteigen. Die zahlreichen Rinnen gehören allerdings zu einem wahren Leckerbissen.

Vorsicht ist in den Kalkkögeln aber immer geboten und die Bedingungen müssen ob der Steilheit sicher sein. Einerseits muss man oft mit Altschneeproblemen rechnen, andererseits findet man oftmals hintertückische Triebschneeansammlungen vor.

Der Ampferstein ist ein absoluter Klassiker. Mittlerweile! Doch nur, wer die Spitzkehrentechnik sicher beherrscht, sollte diese Tour auch ins Auge fassen. Sonst – Finger weg!

Mehrmals im Jahr zieht es auch uns/mich hinauf auf das „Ompfastoandl“, so auch gestern wieder einmal. Und nachdem die Silvesternacht um 22.00 Uhr müdigkeitsbedingt zu Ende war (viel zu viel gegessen!) rückte ich voll ausgeschlafen und ohne Kater am Neujahrstag auf den Ampferstein aus. Auch deshalb der Ampferstein, weil dieser für mich persönlich, ob Sommer oder Winter, zu meinem persönlichen Lieblingsgipfel zählt. Und was gibt es schöneres, als das neue Jahr auf dem Lieblingsgipfel verbringen zu dürfen? Nada!

Skitour auf den Ampferstein

Los ging es in der Axamer Lizum. Von dort ein Stück die Damenabfahrt hinauf. Dann links mäßig steil hinein ins Lizumer Kar und von dort in unzähligen Spitzkehren hinauf auf die Scharte zwischen Ampferstein und Marchreisen. Von hier links zum Gipfelkreuz. Manchmal ist der Zustieg bis zum Gipfel mit Ski möglich, sonst muss halt etwa 10 Minuten gestapft werden. Momentan ist der gesamte Aufstieg, auch jener bis hinauf zur Scharte noch sehr griffig und die Spur ist recht gut. Die Bedingungen könnten weit schlechter sein. Der Gipfelanstieg ist tadellos zu Fuß aufgrund schöner Stapfspuren machbar.

Abfahrt vom Ampferstein

Abfahrt: Freilich sind die Schotterreisen schon recht gut zerfahren. Teilweise ist ein leichter und windgepresster Deckel drauf. Aber man findet schon noch ein paar ziemlich coole und lässige Pulverschwünge. Die Bedingungen könnten weit schlechter sein und wir/ich habe sie auch schon sehr viel schlechter erlebt.

Wer mit dem Ampferstein nicht genug hat, so ziemlich alle Rinnen sind angespurt und befahren worden. Unsere Domo hat‘s ja zu Silvester miterlebt.
Und freilich geht auch der Aufstieg hinauf zum Widdersberg noch und von dort runter zum Dohlennest und hinauf aufs Hoadl und von dort zurück und runter in die Lizum.

Ausbaufähig sind die Runden in der Axamer Lizum immer. Wer will (flex, lini, 1.1.21)

Daten zur Tour:

Ziel: Ampferstein
Datum: 1.1.2021
Ausgangspunkt: Axamer Lizum
Gebirge: Stubaier Alpen
Höhenmeter: 1000Hm
Gehzeit: ab 2,5h
Schwierigkeit: schwer
Einkehrschwung: Take away „Liz“ Axamer Lizum
Sterne bei Begehung: 3

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