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Kraspesspitze (2.594m), Stubaier Alpen, 19.02.2017

Tagesabhängige Tourenbewertung
Ziel: Kraspesspitze (2.954m)
Ausgangsort: Kühtai, Hotel Alpenrose 1.950m
Höhenmeter: 1.340m Aufstieg, Abfahrt 1.510m
Distanz: 15km
Gehzeit: 4 - 4,5h
Aufstiegszeitpunkt: 8:00 Uhr 
Schwierigkeit: schwer 
Bewertung zum Zeitpunkt der Skitour (Sterne 1-5): 5 
Gebirge: Stubaier Alpen 
Exposition: N, S und O 
Einkehrschwung: Forellenhof Haggen 
Fazit: sehr lohnende Skitour im Sellrain, mit anspruchsvoller Abfahrt

Traumwetter und Neuschnee! Die Grundzutaten für eine fantastische Sonntagstour im wahrsten Sinne des Wortes!
Und weil wir nicht mit den Massen mitlaufen wollten, haben wir uns heute für ein besonderes „Zuckerl“ im Sellrain entschieden. Nämlich die „Kraspes-Überschreitung“

Wir parken das Auto beim Hotel Alpenrose in Kühtai und starten um ca. 8:00 Uhr in Richtung Finstertaler Stausee. Diesen entlang ist es wie immer frostig kalt, aber dafür sind wir auch fast allein. Am Ende des Stausees über eine kurze Steilstufe, dann geht die Spur rechts weg zum Sulzkogel (der ist schon gut befahren) – wir halten uns aber links und steigen zur Finstertalerscharte auf 2.800m auf.
Dort herrlicher Sonnenschein, kein Wind – ein schneller Schluck Tee und einen Riegel – abfellen und Abfahrt über brüchigen Schnee in Richtung Niederthai bis auf ca. 2620m.
Hier wird wieder aufgefellt und dann gehts in wärmster Frühlingssonne hinauf zur Kraspesspitze auf 2.594m. Am Skitdepot kurz unterhalb des Gipfels bläst schon kräftig der Wind. Also nur kurz zu Fuss zum Gipfel, Foto schießen und das Abfahrtsgelände inspizieren.

Zurück am Skidepot, geht’s den sehr steilen Nordhang hinunter, bis sich das Gelände wieder öffnet. Wir queren nicht hinüber in Richtung Zwieselbacher Rosskogel, sondern schwingen in Fahrtrichtung links hinunter ins Kraspestal und kommen unterhalb der zweiten Zwing raus. Weiter wie Abfahrt vom Zwieselbacher. Oben super Pulver, unten immer wieder Feindkontakt (Feinde alle von fluffigem Pulver verdeckt – sehr tückisch). Die Erste Zwinge ist gut machbar und bietet aufgrund der freiliegenden blauen Eisflächen ein Naturschauspiel.
Nach der wohlverdienten Stärkung im Forellenhof mußte halt einer von uns dran glauben, und mit dem Post-Bus (fährt stündlich) zurück nach Kühtai fahren, um das Auto zu holen. Der Rest durfte weiter Bier trinken :-P
Alternative: man fährt mit 2 Autos oder fragt einen der zahlreichen Skitourengeher oder Forellenhof-Gäste um eine Mitfahrgelegenheit. Alles schon ausprobiert – irgendwas geht immer!

Anyway, immer wieder eine geniale Runde – auch wenn immer noch einiges an Schnee fehlt … aber der kommt ja hoffentlich nächstes Wochenende :-)

Thx to the „Obertilgas“ für die Begleitung. (domo 19.02.2017)

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