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Östliche Seespitze (3.416m), Basslerin (2.829m), 11.-12.4.2016

Tagesabhängige Tourenbewertung
Datum: 11.04.2016
Gebirge: Stubaier Alpen
TVB-Region: Stubaital
Ausgangsort: Seduk
Höhenmeter: 1200Hm
Durchschnittliche Gehzeit: 2,5h bis zur Franz-Senn-Hütte, danach 4h
Schwierigkeit: schwer
Exposition: O, N
Risiko: Häufig lawinengefährdet, Steigeisen oder Pickel nicht vergessen.

BILDER: TEIL 1, SEESPITZE, TEIL 2, BASSLERIN

Muaaaaaa, muaaaaa. Spontanität ist das Maß aller Dinge, wenns um’s Tourengehen geht. Sonntag Vormittag noch auf der Wildlahner-Scharte, gings am Nachmittag mit „Gigi“, einem Skitourenfuchs und dem Cousin von DOMO noch auf die Franz-Senn-Hütte hinauf.

Das Wetter soll passen, sagt der Wetterbericht. Und so war es. Nur der Zustieg ist etwas unlocker. Aber das ist halt mal bei Frühjahrstouren so. Skier tragen von Seduk bis knapp unterhalb der Hütte. Egal.

Dafür gab’s am Montag (11.4) als Belohnung den Gipfel der Östlichen Seespitze. Vergangene Woche im oberen Bereich noch mit Plankeis übersät, war’s am Montag ziemlich gut. Das Eis war von einer 15 Zentimeter Neuschnee-Schicht überzogen. Trotzdem, eine Tragepassage bis hinauf zum Gipfelgrat blieb uns nicht erspart. Ui, da waren wir froh, dass wir auch die Steigeisen für den finalen Anstieg im Rucksack hatten. Vor allem aus psychologischer Sicht, denn Rutschen sollte man bei der Gratbegehung definitiv nicht.

Nichts desto trotz, Gigi hat wie immer sensationelle Stapfspuren in den Schnee gezaubert und so standen wir dann auch beim kleinen Kreuzl. Herrlich. Auch die anschließende Abfahrt. Von allem ein bissi was. Pulver oben, Firn und Hartschnee weiter unten. Perfekt. Halt das Plankeis, das beim Schwungansatz immer wieder ratterte. Und man sollte sich beim Aufstieg im oberen Bereich links halten, denn rechts ist schneidig spaltig!

Steigeisen nicht vergessen.

So zurück bei der Hütte, startete mal der gemütliche Teil auf der Westterrasse. Ein, zwei Bierchen, kurzes T-Shirt und Sonne. Ein Genuss.

Ab ins Bett, denn heute ging’s weiter. Und das haben wir schon gut geplant, denn wir wollten die Skier definitiv nicht bis zur Oberrisalm zurücktragen. Also. Wir müssen hinein in das Kar. Zack, kurz mit den Wirtsleuten der Franz-Senn-Hütte besprochen, war die Tour schneller als gedacht in unseren Köpfen gespeichert und fixiert.

Hinein in Richtung Sommerwand, dort mit Pickel aber ohne Steigeisen links eine Scharte hinauf und runter ins Kuhgschwetz. Etwa 300 Höhenmeter. Abfahrt.. Dort wieder auffellen, denn die „Basslern“ wartet auf uns.

Wow, wow wow. Herrlich! Alles gut und richtig gemacht bis jetzt. Dieser Meinung war auch der „Gigi“. In doch einigen Spitzkehren brachte uns der Aufstieg hinauf zum Schrimmennieder. Und von dort weiter hinauf über einen Grat zum bereits sichtbaren Gipfelkreuz.

Wahnsinns Ausblick, vielleicht einer der schönsten Aussichtsberge in den Stubaier Alpen. Kein Wind.

Abfahrt – Pulver oben, hart im Mittelteil, Firn unten. Besser hätten wir es nicht erwischen können.
Und wie geplant, gings mit den Skier bis zur Oberrissalm. Wir nutzten von dort wirklich jedes Schneefleckerl aus um zum Auto zurück zu kommen. Aber irgendwann war finito. Egal, die 15 Minuten bis zum Auto waren ein Katzensprung zu Fuß.

So: Fazit der letzten 2 Tage auf der Sennhütte: Alles richtig gemacht. Die beiden Touren sind aber nicht zu unterschätzen. Beide schwierig und sichere Verhältnisse erforderlich. Pickel und Steigeisen müssen im Rucksack eingepackt werden. Und die Harscheisen nich vergessen! Ohne diese ist man derzeit aufgeschmissen. Hüttenzustieg ist etwas mühsam – leider. Geparkt muss nämlich in Seduk werden. Ein „big“ THANKS zu Gigi, der mit von der Partie war!! Schöne 2 TAGE. (flex, 12.4.2016)
Ternua, Blizzard Ski, Franz-Senn-Hütte, Christian Hilgarter,60ergang

Östliche Seespitze (3.416m), Basslerin (2.829m), 11.-12.4.2016

Östliche Seespitze (3.416m), Basslerin (2.829m), 11.-12.4.2016 am 11. April 2016 rated 4.5 of 5
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